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  1. Basisinformationen

Ein integrierter Ansatz zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten

Ernährung - Bewegung - Stressbewältigung

Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Aus diesem Grund folgt die BZgA bei allen Aktivitäten zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten einem integrierten Aufklärungsansatz, der die inhaltlichen Schwerpunktthemen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung miteinander verknüpft.

Hintergrund dieses ganzheitlichen und lebensbegleitenden Konzeptes bilden zum einen gesundheitsbezogene epidemiologische Daten bei Kindern und Jugendlichen, die beginnende Defizite in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Stressregulation aufzeigen. Diese Defizite können sich später in chronischen Erkrankungen manifestieren. Aus diesem Grund konzentriert sich die BZgA bei der Prävention ernährungsbedingter Krankheiten in erster Linie auf die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen.

Ernährung - Bewegung - Stressbewältigung

Nährstoff- und Energieversorgung

Besonders während der körperlichen Entwicklung hat der Organismus noch eine geringe Toleranz gegenüber Mangelsituationen. Eine ausreichende Nährstoff- und Energieversorgung ist somit eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung. mehr
Zum anderen existieren eine Reihe von Wechselwirkungen zwischen Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung, die es nahe legen, diese drei Bereiche bei der Förderung gesundheitsrelevanten Verhaltens miteinander zu verbinden.

Die Nährstoff- und Energieversorgung schafft die Grundlage für ein altersgerechtes Bewegungsverhalten. Sie schafft die Leistungsmöglichkeit und regelt die Leistungsbereitschaft durch die Verfügbarkeit von Nährstoffen und Energie.

Ernährung - Bewegung - Stressbewältigung

Bewegung

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter den Folgen von Bewegungsmangel. Körperliche Aktivität trägt maßgeblich zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und zum Erhalt der Gesundheit bei. mehr
In Gegenrichtung schafft das Bewegungsverhalten einen Nährstoff- und Energiebedarf, der über das Hunger- und Sättigungsgefühl die Aufnahme von Nährstoffen reguliert. Bei einem größeren Energiebedarf ist die Zufuhr lebens- und entwicklungsnotwendiger Nährstoffe leichter zu sichern. Bewegung kann den Grundumsatz erhöhen und sich – in Verbindung mit einer gesunden Ernährung – positiv auf die Gewichtsregulierung auswirken.

Ernährung - Bewegung - Stressbewältigung

Stressregulation

Nicht nur Erwachsene, auch immer mehr Kinder und Jugendliche klagen über Stress. Stress ist die physiologische Reaktion des Organismus auf die Anforderungen der Umwelt und stellt ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und der Fähigkeit einer Person dar, mit der Situation umzugehen. mehr
Zwischen Ernährung und Stressregulation gibt es ebenfalls physiologische und verhaltenssteuernde Beziehungen. Stress kann dazu führen, dass man mehr und ungesünder isst. Zudem stellen auch Nährstoffmangel und reduzierte Energieversorgung (wie sie notwendigerweise bei allen Reduktionsdiäten auftreten) einen Stressfaktor dar, dem der Organismus begegnen muss, z.B. durch vermehrte Hungergefühle und bestimmte Nahrungspräferenzen.
Auch hier spielt Bewegung wieder eine wichtige Rolle, denn sie ist eine der wirksamsten Methoden zum Stressabbau.

Bodycheck

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Analysiere dein Essverhalten selbst. Deine Daten berechnet der Computer und wertet sie aus. Die Ergebnisse kannst du sofort auf dem Bildschirm lesen und auch ausdrucken. mehr